Musterdiagnosen

Musterdiagnosen

Der moderne Unternehmensalltag besteht zu ungefähr 40 % aus Arbeit
und zu 60 % aus dem Versuch,
die Folgen schlecht integrierter Arbeit irgendwie sozial abzufedern.

Zum Beispiel:

  • Menschen, die gleichzeitig auf Entscheidungen warten und trotzdem weitermachen sollen.
  • Projekte, die offiziell „fast fertig“ sind und operativ plötzlich alle Energie fressen.
  • Regeltermine, die niemand mehr braucht, die aber trotzdem seit drei Jahren stattfinden.
  • Heads of irgendwas, während operative Mitarbeitende heimlich die eigentliche Stabilität organisieren.
  • Unternehmen, die über Kultur sprechen, obwohl eigentlich nur niemand sauber entscheidet.

Die folgenden Texte sind keine Managementtheorie.

Sie sind Feldnotizen aus dem ganz normalen Unternehmensalltag.

Aus Teams-Calls.
Jour fixes.
Baubesprechungen.
Freigabeschleifen.
Excel-Listen.
Kaffeeküchen.
Und dieser ganz speziellen Sorte organisatorischer Erschöpfung,
bei der alle beschäftigt wirken,
aber niemand mehr sicher sagen kann,
ob das System eigentlich noch sinnvoll gesteuert wird.

Willkommen im Tagebuch der operativen Hölle. 😄





Nach oben scrollen